![]() |
|
|
20.08.20 |
|
|
60 Jahre BundespolizeiDie Bundespolizei feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag. Gehen Sie auf eine Reise durch die Jahrzehnte der Entwicklung vom Bundesgrenzschutz zur Bundespolizei. 1951 - 1960
Grenzsicherung im Jahre 1951 Am 16.März 1951 wird mit dem BGS-Gesetz der Bundesgrenzschutz als eine Sonderpolizei des Bundes gegründet. Seine Aufgabe: Die Sicherung der Staatsgrenzen -insbesondere zum Ostblock- zu Lande, zu Wasser und aus der Luft. Am 28.Mai 1951 beziehen die ersten BGS-Verbände in einer Stärke von 1800 Mann, die aus 53000 Bewerbern ausgewählt wurden, drei Kasernen in Lübeck. Seither gilt Lübeck als „Wiege des
Bundesgrenzschutzes“. Bereits 1953 wurde die Sollstärke des BGS von
10 000 auf 20 000 Mann erhöht. 1961 - 1970
Fahrzeuge des Bundesgrenzschutz See Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 und der Verstärkung der Grenzsperranlagen durch die DDR werden die Auswirkungen des „Kalten Krieges“ an der innerdeutschen Grenze besonders spürbar. Der Einsatz des BGS mit ca. 4 000 Mann bei der Sturmflut an der Nordseeküste 1962 bringt dem Bundesgrenzschutz eine breite Zustimmung in der Bevölkerung. 1964 wird der Bundesgrenzschutz See wieder
aufgebaut. Der erste, 1951 aufgestellte BGS See, war 1956 von der
Bundesmarine übernommen worden. 1971 - 1980
Objektschutz in den 70-ern Seit den 70 er Jahren schützt der BGS die Amtssitze der Bundesregierung und unterstützt auf Anforderung die Polizeien der Länder bei Demonstrationen, Großeinsätzen, im Notstands- und Verteidigungsfall sowie bei Naturkatastrophen. Rund 2 000 Mann schützen 1972 die Olympischen Sommerspiele in München. Acht israelische Sportler werden durch arabische Terroristen als Geiseln genommen, 17 Menschen kommen ums Leben. Die daraufhin aufgestellte GSG 9 besteht 1977 mit der Befreiung der von palästinensischen Terroristen in Mogadischu entführten Lufthansamaschine „Landshut“ ihre erste große Feuerprobe.
1981 - 1990
Gemeinsame Ziele nach dem Fall der Berliner
Mauer am 9. November 1989 Auch in den 80er Jahren ist das Haupteinsatzgebiet des Bundesgrenzschutzes noch der Schutz der innerdeutschen Grenze. 1987 gibt es eine grundlegende Änderung im BGS-Dienst: Ab sofort bildet der Bundesgrenzschutzs auch Frauen zu Polizeivollzugsbeamtinnen aus. 30 Beamtinnen machen den Anfang. Mittlerweile sind fast ein Fünftel der Angehörigen der Bundespolizei weiblich. Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wird die innerdeutsche Grenze zur Geschichte.
1991 - 2000
Nach der Eingliederung der Bahnpolizei 1992 Am 1. April 1992 übernimmt der Bundesgrenzschutz bundesweit die Aufgaben der Bahnpolizei und der Luftsicherheit. Mehrere Reformen verändern die Aufgaben des Bundesgrenzschutzes, der sich weiter zu einer Polizei des Bundes entwickelt. 1995 tritt das Schengener Abkommen in Kraft, das die Abschaffung der Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der Mitgliedsstaaten beinhaltet. Damit entfallen Aufgaben des BGS an den Außengrenzen der Bundesrepublik.
2001 - 2011
Manche Veränderungen werden auch optisch
sichtbar - die neue Uniform Der Veränderung der Aufgaben des Bundesgrenzschutzes wird 2005 Rechnung getragen: Der Bundesgrenzschutz wird in Bundespolizei umbenannt. Auch die Farbgebung der Uniformen und der Einsatzfahrzeuge wechselt von grün auf blau. Heute ist die Bundespolizei mit ihren rund 41 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern national und international ein unverzichtbarer Sicherheitspartner und weltweit in über 70 Ländern aktiv. (Quelle: www.bundespolizei.de)
|
Stand: 20.08.11